Grenzsteintrophy 2015 Tag 0

Aufgrund des Treffens und gemeinsamen BBQs in dem Lokal „Zur gemütlichen Kleintierschänke“, verdient Tag 0 der Grenzsteintrophy (GST) natürlich einen eigenen Bericht. Los geht es gegen 7:45 Uhr, erstmal die paar Kilometer Richtung Köln Hbf. rollen, um diese Zeit kein Problem.

Im EC Richtung Stuttgart ist das Fahrradabteil schon recht gut gefüllt, vor allem ältere Herrschaften mit ihren E-Bikes sind unterwegs. Beim Einhängen meines Fargos auch direkt das erste Problem, der Vorderreifen ist zu großvolumig, um in die Haltevorrichtung zu passen, also erstmal Luft rauslassen. Das Aufpumpen vor der Abfahrt hätte ich mir sparen können… Bis Stuttgart fährt der Zug ein paar Minuten Verspätung zusammen, aber es hält sich in Grenzen, und da ich in Stuttgart den Bahnsteig nicht wechseln muss, klappt alles mit der Anschlussverbindung.
Als ich in Stuttgart ankomme, steht am Bahnsteig schon ein bepacktes MTB, der erste GST-Mitfahrer, den ich heute kennenlernen sollte. Es kommen noch 3 weitere (2 in Stuttgart, 1 in Aalen) dazu, so ist unterwegs für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt. Einer ist die GST bereits gefahren, und hatte zusätzlich die ersten knapp 120 km der diesjährigen GST gescoutet.

Endstation ist Hof, von dort werden die letzten ca. 20 km mit dem Fahrrad absolviert. Einrollen für die nächsten Tage, und schon mal an das Gepäck am Fahrrad gewöhnen.

Ca. 1 Stunde später kommen wir an der gemütlichen Kleintierschänke an, und werden von weiteren Mitfahrern sowie den Gastgebern begrüßt. Im Tanzsaal (ob der noch genutzt wird?) können wir unseren Schlafplatz einrichten (ein paar haben es sich auch draußen bequem gemacht), dann raus aus den Radklamotten und zum gemütlichen Teil des Abends wechseln: bei ein paar Bierchen die anderen Mitfahrer kennenlernen. Wer kommt wo her, hat wieviel Zeit für die GST eingeplant, … Bald gibt es Abendessen, Bratwürste, Steaks, Nudelsalat, Gurkensalat, Brötchen, und irgendwelche Imitate für die Vegetarier. Bei der Gelegenheit hält Walter Lauter in Vertretung für Gunnar Fehlau eine kleine Ansprache, mit ein paar Tipps, aber auch Hinweisen wie „ein Elektrozaun ist kein unüberwindbares Hindernis“, oder Weizen-/Maisfelder usw. sollen nicht durchquert sondern umfahren werden.
Gegen Mitternacht liegen eigentlich alle in ihren Schlafsäcken, um 7:30 Uhr am nächsten Morgen ist Abfahrt Richtung Deutsch-Tschechische-Grenze angesagt. Die Schlafqualität bei etwa 30 Mann (und 1 Frau) im Tanzsaal auf der ungewohnten Isomatte hält sich natürlich in Grenzen.

Tagesbilanz: 21,3 km, 279 hm

Wenn alles klappt, werde ich in den nächsten Tagen jeweils einen Bericht von jedem Tag bei der Grenzsteintrophy veröffentlichen, jeden Tag einen. Ich hoffe, es klappt halbwegs, so dass in knapp 2 Wochen alles online ist. Bei gutem Wetter kann ich das natürlich nicht garantieren.

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